22.06.2017

Food for Soul: Sterneköche und Grundig kochen gegen Lebensmittelverschwendung

Luxury-Insights-RedaktionDie Luxury Insights Redaktion steht im ständigen Dialog mit deutschen Premium-Anbietern. Neues, Innovatives und Kontroverses aus der Luxusindustrie veröffentlicht das Team hier.

Food for Soul: Massimo Bottura und Grundig gegen Lebensmittelverschwendung
Food for Soul: Massimo Bottura und Grundig gegen Lebensmittelverschwendung

Früher war Verschwendung gleichbedeutend mit einer bestimmten Art des opulenten, ausschweifenden Luxus. Heute steht das Thema Verschwendung auch hoch im Kurs… weil Unternehmen sich bemühen, Verschwendung zu minimieren oder zu vermeiden. Für die Gastronomie steht Lebensmittelverschwendung immer mehr im Fokus der Nachhaltigkeitsbemühungen. Auch Sterne-Restaurants und Hersteller von Gourmet-Lebensmitteln setzen auf nachhaltig, lokal und in Bio-Qualität hergestellte Produkte sowie auf einen sparsamen Umgang mit ihnen.

Food for Soul London gegen Lebensmittelverschwendung

Massimo Bottura, Reffetorio Felix London
Massimo Bottura, Reffetorio Felix London

Massimo Bottura, dessen Osteria Francescana momentan den zweiten Platz der World’s 50 Best Restaurants belegt, führt aktuell im Rahmen des London Food Month ein All-Star-Team an, das gegen Lebensmittelverschwendung ankocht. Mit Sterneköchen wie Alain Ducasse, Michel Roux Jr. und Daniel Boulud stehen viele der prominentesten Gastro-Namen für Food for Soul am Herd. Sie servieren unterprivilegierten Londonern ein täglich wechselndes Mittagessen aus gespendeten Lebensmittelresten. Das Projekt läuft unter dem Namen „Refettorio Felix“ und basiert auf ähnlichen Aktionen im Rahmen der Expo 2015 in Mailand und während der Olympischen Spiele 2016 in Rio.

Grundig als Partner gegen Lebensmittelverschwendung

Refettorio Gastromotiva, Massimo Botturas Charity-Aktion gegen Lebensmittelverschwendung in Rio. Bild @ Angelo Dal Bo
Refettorio Gastromotiva, Massimo Botturas Charity-Aktion gegen Lebensmittelverschwendung in Rio. Bild @ Angelo Dal Bo

Grundig, Hersteller von Haushaltselektronik – nicht zuletzt von Kühlschränken – positioniert sich als Partner ideal, um Lebensmittelverschwendung auf verschiedenen Ebenen zu thematisieren. Die Sterneköche des Refettorio zeigen das Potenzial der Resteverwertung auf Gourmet-Niveau, während unter dem Motto „Respect Food“ ein Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung auf Verbraucher-Level geschaffen wird. Tülin Karabük, CMO des Grundig-Mutterunternehmens Arçelik, erklärte anlässlich der Ankündigung weiterer Initiativen Ende 2016: „Bei Grundig glauben wir seit Langem daran, dass die Menschen gutes Essen genießen und respektieren sollten. Gemeinsam mit dem ,Food for Soul‘-Projekt von Massimo Bottura haben wir eine Reihe von ,No Waste‘-Initiativen ins Leben gerufen, die sich der Information und Inspiration von Hobbyköchen zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung widmen. Wir hoffen, dass wir mit dem ,Grundig No Food Waste Manifest‘ Millionen Menschen in aller Welt erreichen und dazu bewegen können, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.“

Langfristige Kooperation gegen Lebensmittelverschwendung und für ressourcenschonendes Kochen

Massimo Bottura kocht bei der IFA mit Grundig gegen Lebensmittelverschwendung
Massimo Bottura kocht bei der IFA mit Grundig gegen Lebensmittelverschwendung

Das langfristige gemeinsame Engagement des Sternekochs und des Elektronikherstellers ist eine ideale Kombination aus publicityfreundlichen Wohltätigkeitsaktionen, sinnvoller Produktplatzierung und wirksamer Öffentlichkeitsarbeit. In Verbindung können sie dafür sorgen, dass das Thema Lebensmittelverschwendung auch weiterhin aktuell bleibt.

Die deutsche Traditionsmarke Grundig, die nach der Insolvenz der Firma wiederbelebt wurde, positioniert sich und die hauseigenen Produkte so sehr präzise in einem neuen Segment. Anstatt sich alleine auf die weltbekannte Unterhaltungselektronik zu konzentrieren, oder die Küchengeräte als eines von vielen Produkten in einem breiten Sortiment zu präsentieren, beruft sich Grundig auf das Innovationspotenzial des Technologie-Standorts Deutschlands. Produkt-Features wie die Full Fresh-Technologie und Vitamin Care Zone wurden (noch) am Standort Nürnberg entwickelt. Durch groß angelegte Aktionen gegen Lebensmittelverschwendung lenkt Grundig die Unterhaltung weg von der Debatte rund um den Verlust des Markenkerns, die Verabschiedung von der Firmenhistorie und der beliebigen Erweiterung des Sortiments  statt dessen liefert die Marke überzeugende Argumente für eine Zukunft als nachhaltiger Anbieter ressourcenschonender Küchengeräte.